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Grund- und Mittelschule Eußenheim

Niemals vergessen!


Am 7. Februar 2020 besuchten wir, die 9. Klasse der Mittelschule Eußenheim, die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Am Freitag früh fuhren wir mit der Regionalbahn nach Würzburg. Durch eine kleine Verspätung unserer Bahn haben wir unseren Anschlusszug verpasst und mussten somit eine halbe Stunde in Würzburg warten. Die Zugfahrt nach München betrug dreieinhalb Stunden. Nach unserer Ankunft stiegen wir dort in die Tram und daraufhin in den Bus der uns direkt zur KZ-Gedenkstätte brachte. Dort angekommen gingen wir in die Eingangshalle und warteten auf unseren Guide.

Die Führung durch die KZ-Gedenkstätte begann an den Überresten des Eingangstores der SS-Gebäude. Unser Guide zeigte uns einige Bilder und erzählte uns sehr viel über das sogenannte "Eingangstor". Als nächstes liefen wir durch ein Tor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" dieser Satz ist natürlich äußerst zynisch, bedenkt man die schrecklichen Bedingungen im KZ.

Wir hatten viele Einblicke in die Zeit des Schreckens. Der Guide führte uns durch die Gebäude, darunter auch die Gaskammern und Brennöfen der damaligen Zeit. Dies war für alle von uns sehr erschreckend. Er erzählte uns viel über die Foltermethoden und schwachsinnigen Bestrafungen der SS, die Kennzeichnungen der Häftlinge wurden uns ebenfalls erklärt. Auf unserem Weg durch die Baracken schauderte es einigen von uns. Kleine Stockbetten in denen mehrere Menschen schlafen mussten.

Wir erfuhren ebenfalls dass am Heiligen Abend ein großer Tannenbaum in der Mitte des Appellplatzes aufgestellt worden ist. Dort wurden einzelne Häftlinge vor den Augen der anderen geschlagen, etwas sehr Unfassbares und das an so einem schönen Tag. Das kann man sich gar nicht vorstellen.
Bei unserer Fahrt nachhause dachten viele nicht über das nach was wir gesehen und erlebt hatten aber ein paar Tage später schwirrte es uns doch wieder im Kopf. Und deswegen finden wir es sehr wichtig dass in den Oberstufen der Schule eine KZ-Gedenkstätte besucht wird, denn die Taten dieser schrecklichen Zeit können mit eigenen Augen viel besser wahr genommen werden und man kann es sich besser vorstellen als wenn es nur im Geschichtsunterricht erzählt wird. Auf unserer Reise durch die Zeit spürten viele von uns den Hass der einst in diesen Gebäuden herrschte, und somit schworen sich einige Schüler so etwas nie wieder passieren zu lassen.




(Luana Frankenberger, Klasse 9)
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